5. Was macht der Coach?

Ein Coach unterstützt Sie auf Ihrem persönlichen Weg – meist in Arbeitszusammenhängen. Hierzu stellt er Gewohnheiten, Sichtweisen, Lebenseinstellung und bestehende Strukturen in Frage, um Veränderungen zu ermöglichen. Die Qualität des Coachings steht und fällt mit der Reife, der Empathie und der Konfrontationsbereitschaft des Coaches. Dadurch, dass er den Klienten konsequent an seine Selbstverantwortung erinnert, „riskiert“ er möglicherweise eine ablehnende Haltung des Klienten. Hier bleibt der Coach unbeirrbar. Er bietet damit den konstanten Part, der neben der Aufforderung zu Veränderungen dem Klienten auch Sicherheit bietet.

  • Ein Coach hört Ihnen zu und versteht Sie. (Empathie, Einfühlungsvermögen)
  • Ein Coach stellt Ihnen Fragen, die Sie zum Nachdenken anregen. (Anregung zur Selbsterkenntnis)
  • Ein Coach findet mit Ihnen Lösungen und ermutigt Sie. (Stärkung der Selbstwirksamkeit)

Um dies leisten zu können, darf der Coach seine eigene Charakterbildung nicht vernachlässigen. Er muss für seine Werte und Prinzipien stehen, mit den eigenen Schwächen und Stärken konstruktiv umgehen können. Eine weitere wichtige Fähigkeit ist die „Ego-Leere“ während des Coachings. Der Coach soll dem Weg des Klienten dienen, d.h. frei von persönlichen Wünschen an den Klienten sein.

Als Coach sollten Sie

  • nicht zu viele eigene Erfolgsgeschichten erzählen. Das kann zwar unterhaltsam sein und stärkt ihr eigenes Selbstgefühl, bringt Ihren Klienten jedoch nicht weiter.
  • den Klienten nicht zu einem bestimmten Verhalten drängen oder Ihm die „immer-richtig“-Lösung präsentieren. Damit projizieren Sie Ihre persönliche Weltanschauung und können Chancen die darüber hinausgehen nicht erkennen.
  •  dem Klienten auf keinen Fall das Gefühl geben:
    „Du bist nicht OK, aber ich sorge schon dafür, dass Du gut wirst!“
    Das fördert lediglich Ihr persönliches Selbstgefühl.

Den für Sie besten Coach erkennen Sie an seinen Fragen. Durch die Fragen kommen Sie zu Erkenntnissen und Lösungen.