4. Die Qualifikation des Coaches

Da jeder Mensch Stärken und Schwächen hat, kann auch Ihr Coach keine „EierlegendeWollMilchSau“ sein. Dennoch sollte Ihr Coach neben seiner Professionalisierung auch fachliche und menschliche Voraussetzungen mitbringen.

Persönliche Qualifikation

Die Persönlichkeit des Coachs, seine „menschliche Qualifikation“ (siehe Grundhaltung) sowie die Sympathie zwischen Coach und Klient sind entscheidend für die erfolgreiche Zusammenarbeit. Verlassen Sie sich hier auf Ihre Intuition. Spricht der Coach Ihre Sprache? Fühlen Sie sich angesprochen? Versteht er, wovon Sie reden?

Fachliche Qualifikation

Wie wichtig die fachliche Qualifikation i.S.d. Branchen- und Berufserfahrung des Coaches für den Klienten ist, liegt in der Fragestellung des Klienten. Oft ist die fachliche Qualifikation eher zweitrangig, da die Problematik des Klienten meistens nicht im fachlichen Knowhow zu finden ist. Der IT-Accounter kennt den Markt, der Abteilungsleiter kennt die Betriebsabläufe, die Personalsachbearbeiterin weiß um die gesetzlichen Regelungen. Dennoch sind betriebs- und marktwirtschaftliche sowie unternehmerische Kenntnisse hilfreich.
Als Berufscoach sollte der Coach wissen, wie ein Unternehmen funktioniert, welche Kommunikationswege für den Betriebsablauf notwendig sind und wie die Branche des Klienten „tickt“. Es gibt Coaches, die gleichzeitig Berater für bestimmte Branchen sind und eine ausgeprägte Fach-Spezialisierung mitbringen.