7. Charisma-Schlüssel: Ausdruck

In der letzten Fortsetzung zu dem Leitartikel 7 Schlüssel zu mehr Charisma geht darum, wie Sie sich der Welt zeigen. Über Ihre Art des Ausdrucks repräsentieren Sie sich selbst und sind für andere erkennbar. Die Menschen sehen das von Ihnen, was Sie zum Ausdruck bringen. Stellen Sie sich folgende Fragen:

In welcher Art kommunizieren Sie?

  • Sprechen Sie durch die Wahl Ihrer Worte eine konstruktiv positive oder eine eher destruktive Sprache?
  • Wie treten Sie Ihrer Umwelt entgegen?
  • Gehen Sie offen auf die Menschen zu oder eher verhalten, vielleicht sogar misstrauisch?
  • Wie kleiden Sie sich?
  • Welche Umgangsformen pflegen Sie?

Ihr Ausdruck ist ein Resultat Ihres Geistes. Über dieses Resultat werden Sie von Ihren Mitmenschen wahrgenommen.

Viele Menschen halten sich für sehr freundlich und aufgeschlossen. Meist laufen sie aber in Gedanken versunken oder mürrisch über die Büroflure. Ihre Kollegen denken: „Der grüsst nie – total unfreundlich!“ Wahrscheinlich sind Sie tatsächlich ein freundliches Naturell – und wenn Sie es auch zeigen, wird das Leben schöner!

Fragen Sie sich doch einmal, wie Sie gesehen werden möchten – und, ob Sie sich dementsprechend ausdrücken, d.h. verhalten.

Charismatische Menschen pflegen einen angenehmen Ausdruck.

Praxistipp zum Ausdruck:

Wie innen, so außen – und umgekehrt.
Wenn Sie sich in Übereinstimmung mit Ihrer Wesensnatur ausdrücken (Sprache, Gefühlsausdruck, Kleidung), können Sie der Welt mutiger, selbstbewusster und damit lebendiger entgegentreten.

  • Was möchten Sie sagen? Bereiten Sie sich vor, indem Sie die für Sie persönlich richtigen Worte finden.
  • Welches Gefühl wollen Sie vermitteln? Überprüfen Sie, ob Ihre Worte, Ihre Körpersprache, Ihre Stimmlage mit der gewünschten Aussage übereinstimmen.
  • Wie kleiden Sie sich? Fühlen Sie sich in Ihrer Kleidung / mit Ihrer Frisur / mit Ihrem Make-up wohl? Wenn nicht, finden Sie Ihren persönlichen Stil, mit dem Sie sich rundherum wohlfühlen.

Achten Sie bei dieser Übung darauf, nicht automatisch den Konventionen oder einem Rollendenken zu folgen. Nehmen Sie sich Zeit für das innere Empfinden:

  • Was will ich heute anziehen?  Worin fühle ich mich heute wohl?
  • Sprechen Sie nicht den üblichen Blaaa! Welche sind Ihre Worte, wenn Sie Stellung nehmen?
  • Wie möchten Sie mit den Menschen Ihres Alltags sprechen?

Erhalten die Kinder nur Befehle, die Partnerin ungeduldiges Grummeln, der Nachbar ein knappes „Tach auch“, der Kollege den täglich gleichen Spruch…?
Wie möchten Sie wahrgenommen werden?  Wie sollen die Menschen an Sie denken?

Nehmen Sie sich morgens ein paar Minuten Zeit (das kann unter der Dusche oder beim Müsli-Essen sein), über Ihre „Selbst-Repräsentation“ nachzusinnen. Aber Achtung: Kreieren Sie keine Rolle!  Spüren Sie nach, was Ihrem inneren Wesen entspricht.

Für alle Übungen gilt:

Seien Sie nicht entmutigt, wenn sich der Erfolg nicht sofort einstellt.
Übung bedeutet, das Schulen einer Fähigkeit durch häufiges Wiederholen einer bestimmten Handlung.

Es reicht völlig aus, wenn Sie 1 x täglich für 5 Minuten an Ihrem Thema arbeiten. Sie werden mit der Zeit Veränderungen an sich selbst feststellen.

Stellen Sie bereits nach wenigen Tagen neue Reaktionen in Ihrer Umwelt fest!